Leserbrief an die Allgemeine Zeitung

Betr.: Berichterstattung über die Sitzung des Bauausschusses am Dienstag den 13.06.2016 in Bienenbüttel
Radwegeplanung Niendorf-Wulfsdorf
Erdbeere oder Radweg?  Erdbeere oder Menschenleben, so oder ähnlich wurden die Mitteilung
des Bauamtes der Gemeinde Bienenbüttel zum Planungsstand des Radweges von Niendorf nach Wulfstorf
kommentiert.
Die von der Verwaltung getroffene Aussage, dass der Radweg an der „Zimterdbeere“ scheitern könne, halte ich für
gewagt und leichtfertig. In jedem Fall war es eine Steilvorlage für den Bürgermeister Dr.Franke,(CDU) der sogleich
von überzogenen Umweltvorschriften sprach.
Ich bin froh, dass Umweltverträglichkeitsprüfungen vor geplanten Baumaßnahmen gesetzlich verankert sind.
Der Artenschwund hat bedrohliche Ausmaße angenommen.
Die rot und blau hingetupften Blüten der Mohn-und Kornblume an den Feldrändern werden von vielen Menschen ver-
misst.  Der Artenschwund führt zu einem Ungleichgewicht der Natur. Jeder Imker kann davon ein Lied singen.
 Die Zeitschrift GEO veranstaltet seit vielen Jahren die „Tage der Biodiversität.“ Hier werden insbesondere junge Menschen
angesprochen, die bestimmte Flächen in der Natur untersuchen und so an die Vielfältigkeit der Natur, so sie denn noch vorhanden ist,  herangeführt werden.
Wie glaubhaft sind wir denn für diese jungen Menschen, wenn wir über die Zimterdbeere spötteln.
 Ich bin davon überzeugt, dass gemeinsam mit der Naturschutzbehörde eine Lösung für den Radweg herbeigeführt werden kann.
Die politisch Verantwortlichen in Bienenbüttel müssen es nur wollen.
Reinhard Schelle-Grote
Bienenbüttel
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